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Tour: Rhein und Ruhr

Atemberaubende Vielfalt auf kleinstem Raum!

  • Eine Reise mit hohem Staunfaktor und großem Überraschungspotential
  • Kulinarische Besonderheiten und Spezialitäten der Region(en)
  • Breitgefächertes Erlebnisprogramm

Nächster Termin:

20.07. - 30.07.2023 (11 Tage)
11 Tage Doppelzimmer, HP ab 1.861,02 €
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Tour zwischen Rhein und Ruhr - REISEKULTOUR

11 Tage
1 möglicher Termin
1.899,- € ab 1.861,02 €

2% Frühbucher bis 31.12.

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Buchungspaket
20.07. - 30.07.2023
11 Tage
Doppelzimmer, Halbpension
Belegung: 2 Personen
1.899,- € 1.861,02 €

2% Frühbucher bis 31.12.

20.07. - 30.07.2023
11 Tage
Einzelzimmer, Halbpension
Belegung: 1 Person
2.089,- € 2.047,22 €

2% Frühbucher bis 31.12.

Rheinland und Ruhrgebiet - mit dem Strukturwandel in der Region, der in den 1970er Jahren ein- und sich bis in die Gegenwart fortsetzt(e), wächst nun zusammen, was früher unmöglich schien. Kohle, Stahl und schmutzige Industrien, die weit über 100 Jahre das Gebiet dominiert und auf jeder Ebene geprägt haben, sind auf einem langen Weg des Rückzugs, der 2018 mit der Schließung der letzten Zeche ein vorläufiges Ende fand. Die gestiegenen Kosten des Kohleabbaues in Deutschland, die veränderte Lage der produzierenden Schwerindustrien auf den Weltmärkten und der Energieverbrauch bzw. der Klimaschutz haben zu einem Wandel des größten deutschen Städteraumes geführt, der in seinem neuen Erscheinungsbild anschaulich zu studieren ist – etwa auf der Route der Industriekultur. Der frühere Kohlenpott ist nach wie vor dicht besiedelt, aber mit immer mehr Grün durchzogen. Flächen von Kohle und Stahl wurden umgenutzt zu Parks, Einkaufs- und Kulturzentren. Gleichzeitig haben sich die Tätigkeiten der Menschen verlagert: sie arbeiten heute vor allem im Dienstleistungssektor, aus dem sich auch eine Veränderung im Sektor der Architektur ergibt: Hochhäuser, moderne gläserne Technologie und Wissenschaftszentren bestimmen heute das Bild des Rhein- und Ruhrgebietes. Verknüpft sind diese vielen Zentren auf engem Raum mit einem hervorragenden Autobahn- und Schienennetz. Binnenschifffahrt und Kanäle haben nach wie vor eine wichtige Versorgungsfunktion für die verbliebenen Unternehmen und Kraftwerke, die den Umweltbestimmungen entsprechen. Gleichzeitig haben die Brachflächen und aufgelassenen Schätze der Industrieanlagen Künstler angezogen, die in den technischen Denkmälern eine neue Kunst präsentieren, die die Menschen im Rheinland und im Ruhrgebiet und auch aus der Nachbarschaft – etwa aus den Niederlanden – verlockend anziehen. Ein aktives Kulturbewusstsein zeigt sich aber auch in der Pflege der technischen Denkmäler, die es in Deutschland nirgendwo sonst so kompakt zu besichtigen gibt wie hier. Das Rheinland und das Ruhrgebiet – fürwahr also eine „hochspannende“ Region! Vorbei sind die Zeiten, in denen die Klischees von rußgeschwängerter Luft, großen Stahlkolossen und „schwarzer weißer Wäsche auf der Leine“ Gültigkeit hatten. Der graue Vorhang ist endgültig aufgezogen worden, das grüne und freundliche Gesicht kommt immer mehr zum Vorschein. „Strukturwandel“ heißt das Zauberwort – in einem beispiellosen Mammutprojekt wurde die alte Industrielandschaft in ein furioses Gesamtkunstwerk verändert. Die Hochöfen qualmen nicht mehr, die Fördertürme stehen längst still, und doch pulsiert in den noch erhaltenen Gasometern und alten Zechengebäuden, die von der Kultur, Geschichte, Tradition, von Identität und Identifikation der Menschen des Landes zwischen Köln, Bochum und Hamm beredtes Zeugnis ablegen, das wahre Leben. Hochkarätige Kulturveranstaltungen, monumentale Kunst, eine bunte Palette von Freizeitangeboten und vor allem die „Route der Industriekultur“ versetzen die Besucher reihenweise in Erstaunen. Kommen Sie mit, lassen Sie sich einfach an jedem Tag neu überraschen und von der Offenheit und Herzlichkeit der Menschen zwischen Rhein und Ruhr einfangen!

1. Tag: Ihre Anreise bringt Sie auf direktem Wege in die Stadt Hamm, die als östliche Grenze des Ruhrgebietes gilt. Hier fiel mit der ersten nordrhein-westfälische LaGa im Jahre 1984 quasi der Startschuss für Umwandlung des Industriestandortes Ruhrgebiet in die „spannendste Kulturlandschaft Europas“. Auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Maximilian, deren Gebäudebestand – allerdings in Ruinen – noch vorhanden war, wurde ein Freizeitpark angelegt, die alten Gebäude neuer Verwendung zugeführt und damit ein Projekt verwirklicht, das bis heute nachhaltigen Bestand hat - und mit dem "Glas-Elefanten" der Stadt ein neues Wahrzeichen geschenkt hat ...

2. Tag: Der Vormittag gehört Bochum, der Stadt, aus der „uns Hebbet“ (Grönemeyer) kommt und der er auf dem gleichnamigen Album „4630 Bochum“ ein liebevolles Denkmal setzt. Bei einer ausgiebigen Stadtrundfahrt unter dem Thema: „Industriekultur in Bochum“ lernen Sie die vielfältigen Facetten Bochums kennen – von den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt bis hin zum grünen Süden der Stadt. Szenenwechsel: Je weiter Sie sich von Bochum aus nach Süden bewegen, desto erstaunter werden Sie sein, wie grün und ländlich sich das „Ruhrgebiet“ hier präsentiert. Und spätestens bei der geführten Besichtung der Altstadt von Hattingen werden Sie die letzten Klischee-Vorstellungen vom „Ruhrpott“ über Bord werfen müssen. Freundlich und nicht „kohlenschwarz“ ist es hier.

3. Tag: Den großen Überblick über Duisburg verschaffen Sie sich bei einer Rundfahrt von Nord bis Süd mit unserem Bus. Danach erkunden Sie die Innenstadt bei einem kulinarischen Spaziergang und kommen Duisburg und dem Ruhrgebiet "so richtig auf den Geschmack". Am Nachmittag schippern Sie mit der "Weißen Flotte" durch den größten Binnenhafen Europas.

4. Tag: In Essen steuern Sie zweifelsfrei den nächsten Höhepunkt der Reise an: Sie besuchen die ehemalige, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende „Zeche Zollverein“, die vor zwölf Jahren auch zur „Schaltzentrale“ für das spektakuläre Gesamtkunstwerk „RUHR 2010“ – Kulturhauptstadt Europas geworden ist. Nach einer industriehistorischen Führung unter dem Thema: „Kohle und Kumpel“ werden Sie im CASINO "den Bergmann seine Tapas" genießen ... Danach lernen Sie einen anderen Aspekt kennen: der Essener Dom und sein bedeutender Domschatz stehen auf Ihrem Programm.

5. Tag: Erneut ein Tag voller Kontraste: In Oberhausen tauchen Sie ein in die Erlebniswelt des alten Gasometers, der heutzutage das Wahrzeichen der Stadt, beeindruckendes Dokument der Bau- und Technikgeschichte und spektakulärer Veranstaltungsort ist. Über Mittag bummeln Sie durch das "schönste Einkaufszentrum Europas", das CentrO in Oberhausens "Neuer Mitte", um sich dann am Nachmittag in die Stille des einstigen Zisterzienser-Klosters Kamp und seiner herrlichen Gärten zurückzuziehen.

6. Tag: Heute nun zeigen wir Ihnen weitere Seiten der Stadt Bochum: Sie treffen auf den echten Ruhrpottler Hotte Schibulski, der Ihnen im Ruhrpott-Dialekt (Hochdeutsch kann er nicht) alles hier genauestens erläutert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Kenntnisreich und mit viel Lokalkolorit wird Ihnen der Weg zur reinen Seele des Ruhrgebiets geebnet, und Sie erfahren, wie und warum sich dieser für die Region so typische und überaus liebenswerte Menschenschlag entwickelt hat. "Gezz iss dich ma watt“, wird Hotte Ihnen dann empfehlen - auch dafür haben wir vorgesorgt. Am Nachmittag steht die Besichtigung XXL im Deutschen Bergbau-Museum mit Auffahrt auf das Förderturmgerüst und Führung durch das originalgetreue Anschauungsbergwerk im Untergrund auf Ihrem Plan.

7. Tag: Auf dem Weg nach Velbert stoppen Sie noch einmal in Essen: auf der Stadtrundfahrt steigen Sie auf der "Margarethenhöhe" aus, durchstreifen die immer noch bewohnte historische Arbeiter- und Sozialsiedlung und sind damit beim Thema: Krupp, das Sie später, nach Ihrer Freizeit auf der Essener Flaniermeile "Rü" (= Rüttenscheider Straße) mit dem Besuch der imposanten Villa Hügel wieder aufnehmen und weiterverfolgen.

8. Tag: Nun also Velbert: am Vormittag öffnet Ihnen das hiesige Schlösser- und Beschläge-Museum (!) die Tore und gibt Ihnen Gelegenheit, sich als Panzerknacker zu betätigen. Danach fahren Sie zur faszinierenden „Museumsinsel Hombroich – Kunst parallel zur Natur“, die auf einer alten Industriebrache an der Erft liegt, und erobern sich die außergewöhnliche Anlage bei einem Spaziergang über das Gelände.

9. Tag: "Hey Kölle, du bes e Jeföhl", singen de Höhner. Das wollen wir genauer spüren und wissen: die Stadtrundfahrt per Bus und dann die Kölsch-Tour: das Bier, die Sprache, die Lebensart, Himmel un Äd met Flönz und de Dom, den mer (am Ende des Tages) dann doch in Kölle losse ...

10. Tag: Bei einer geführten Rundfahrt versuchen wir, uns einen Überblick über Wuppertal, die Stadt mit sieben Bahnhöfen und noch mehr recht eigenständigen Stadtteilen zu verschaffen, was gar nicht mal so einfach ist. Natürlich schweben wir auch mit der Schwebebahn ein paar wenige Kilometer über den Straßen, bevor wir weiterfahren ins kaum bekannte Bergische Land und uns in Odenthal zur gleichnamigen Bergischen Kaffeetafel einfinden. Ab 1133 als Domkirche einer Zisterzienser-Abtei errichtet, erhebt sich mit dem "Bergischen Dom" einer der schönsten Sakralbauten im gotischen Stil - völlig unvermutet - bei Altenberg aus dem Tal des Flusses Dhünn. Selbstverständlich schauen Sie sich hier intensiv um ...

11. Tag: Fehlen uns jetzt nur noch die Römer ... Sie treffen sie auf dem Rückweg im LWL-Römermuseum in Haltern und erfahren, was damals passierte, "als die Römer frech geworden ...". Mit einem guten Mittagessen im "Historischen Brauhaus Klute" schließen Sie Ihre Reise in die große Vielfalt des kleinen Landes zwischen Rhein und Ruhr wohltuend und harmonisch ab.

Während Ihres Aufenthalts im Kern des Ruhrgebites sind Sie für sechs Übernachtungen zu Gast im modern-eleganten 4-Sterne Hotel Mercure Bochum City, das mitten im pulsierenden Stadtzentrum von Bochum liegt. Für den zweiten Teil der Reise rücken Sie in Hinsicht auf das Hotel näher an das Rheinland und den Bergische Kreis heran und beziehen für vier Übernachtungen Ihre Zimmer im freundlichen 4-Sterne Best Western Plus Parkhotel in Velbert, das herrlich ruhig in einen Park eingebettet ist - zur jeder Zeit schauen Sie ins Grün. Beide Häuser verfügen über eine sehr gute Ausstattung, kredenzen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und eine kreative Abendküche und lassen auch darüber hinaus keine Wünsche offen. Sie werden sich hier mit Sicherheit sehr wohlfühlen!

Ihr Leistungspaket

  • Exquisiter Reisegenuss im 5-Sterne PETERSBUS
  • Sektfrühstück am Anreisetag
  • Fachkundige und qualifizierte PETERS-Reiseleitung: Jutta Teichmann o.a.
  • 6x Übernachtung/Frühstücksbuffet/Abend- essen im Mercure Hotel Bochum City
  • 4x Übernachtung/Frühstücksbuffet/Abend- essen im Best Western Parkhotel Velbert
  • Mittagsimbiss im Restaurant CASINO auf Zollverein - "Den Bergmann seine Tapas"
  • Verkostungsrundgang in Duisburg
  • Schiffsfahrt durch Duisburg Ruhrort, den größten Binnenhafen Europas
  • Verkostung typisch Bochumer „kulinarischer Besonderheiten“ – „gezz iss dich ma watt“
  • Kölsch-Tour mit Verkostung in diversen Brauhäusern und rustikales Mittagessen
  • Fahrt mit der legendären Wuppertaler Schwebebahn
  • Bergische Kaffeetafel in Odenthal
  • Mittagessen im "Historischen Brauhaus Klute" in Havixbeck
  • Alle Ausflüge / Führungen wie im Text beschrieben
  • Alle Eintrittsgelder inklusive
  • Ausstattung aller Gäste mit einem Audio-System